
Architektur, Komfort und Medizintechnik in einem ganzheitlichen Raumkonzept
Pilotprojekt für moderne Wahlleistungszimmer: Healing Architecture, integrierte Medizintechnik und wohnliche Gestaltung fördern Komfort, Wohlbefinden und Genesung.
Wahlleistungskonzept für die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist – Hospital zum Heiligen Geist und Krankenhaus Nordwest in Frankfurt
Mit der Konzeption zur Neugestaltung von zwei Wahlleistungsmusterzimmern für das Hospital zum Heiligen Geist und das Krankenhaus Nordwest in Frankfurt wurde ein Pilotprojekt geschaffen, das die funktionalen Anforderungen eines modernen Krankenhauses mit dem Anspruch an Komfort, Privatsphäre und Aufenthaltsqualität verbindet. Beide Krankenhäuser gehören zum Verbund der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist und verfolgen das gemeinsame Ziel, hochwertige Wahlleistungsbereiche nach einem einheitlichen gestalterischen und funktionalen Konzept zu entwickeln. Die beiden Musterzimmer dienen als Vorläufer für das geplante Rollout der Wahlleistungszimmer in beiden Häusern. Ziel der Planung war es, den Heilungsprozess durch eine sorgfältig gestaltete Umgebung zu unterstützen und gleichzeitig optimale Bedingungen für Patienten, Angehörige und Mitarbeitende zu schaffen.
Grundlage des Wahlleistungskonzeptes bilden die von Sweco Architects übertragenen Prinzipien der Healing Architecture. Durch die gezielte Verbindung von Architektur, Innenarchitektur, Lichtgestaltung und Medizintechnik entstand eine Umgebung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und den Heilungsprozess aktiv unterstützt. Natürliche Farbwelten, großzügige Lichtinszenierungen und hochwertige Materialien schaffen eine Atmosphäre, die Ruhe, Sicherheit und Geborgenheit vermittelt und gleichzeitig den hohen funktionalen Anforderungen eines modernen Klinikbetriebes gerecht wird.
Bereits beim Betreten der Musterzimmer entsteht bewusst nicht der Eindruck eines klassischen Krankenhausraumes. Großformatige florale Wandgestaltungen greifen Motive aus der Natur auf und verleihen den Räumen eine beruhigende Identität. Die warmen Farbtöne und die sorgfältig abgestimmte Materialität schaffen eine wohnliche Umgebung, die eher an ein hochwertiges Hotel als an eine medizinische Einrichtung erinnert.
Ein wesentlicher Bestandteil des Gestaltungskonzeptes ist die Lichtplanung. Großzügige direkte und indirekte Beleuchtungselemente erzeugen eine angenehme Raumatmosphäre und unterstützen unterschiedliche Nutzungssituationen im Tagesverlauf. Das Licht dient dabei nicht nur der Funktion, sondern wird zu einem integralen Bestandteil der Architektur. Es strukturiert den Raum, schafft Orientierung und fördert das subjektive Wohlbefinden der Patienten.
Besondere Aufmerksamkeit galt der Integration der Medizintechnik. Die erforderliche technische Infrastruktur wurde harmonisch in die Innenarchitektur eingebunden. Sämtliche medizinischen Medienanschlüsse, Kommunikationsschnittstellen und elektrischen Versorgungen wurden so integriert, dass höchste Funktionalität gewährleistet ist und gleichzeitig die ruhige Raumwirkung unterstützt wird.
Anstatt die Technik sichtbar in den Vordergrund zu stellen, wurde sie als selbstverständlicher Bestandteil des architektonischen Gesamtkonzeptes interpretiert. Die technische Infrastruktur bleibt jederzeit verfügbar, ohne die wohnliche Atmosphäre zu beeinträchtigen.
Dieses Prinzip der „unsichtbaren Funktionalität“ prägt das gesamte Wahlleistungskonzept. Zahlreiche Details wurden über den üblichen Krankenhausstandard hinaus neu gedacht und gestalterisch integriert. Lichtschalter, Bedienelemente, Möblierung und technische Komponenten bilden ein harmonisches Gesamtbild, das Komfort, Ästhetik und Funktionalität miteinander verbindet. Die sorgfältige Planung ermöglicht es, die komplexen Anforderungen eines modernen Gesundheitsbaus nahezu unsichtbar in die Architektur zu integrieren.
Auch die Anforderungen des Pflegepersonals und der medizinischen Fachkräfte wurden konsequent berücksichtigt. Ergonomisch angeordnete Versorgungspunkte, kurze Wege und eine klare Funktionsstruktur unterstützen effiziente Arbeitsabläufe und schaffen optimale Voraussetzungen für eine hochwertige Patientenversorgung. Die technische Ausstattung gewährleistet dabei sowohl Betriebssicherheit als auch langfristige Flexibilität.
So entstanden zwei Wahlleistungsmusterzimmer, die medizinische Qualität und architektonische Gestaltung auf besondere Weise miteinander verbinden. Die Zimmer schaffen Vertrauen, vermitteln Sicherheit und bieten Patienten während ihres Aufenthaltes eine Umgebung, die Ruhe ausstrahlt und den Genesungsprozess positiv unterstützt.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Architektur, Innenarchitektur und Medizintechnik zu einer ganzheitlichen Gesundheitsumgebung verschmelzen können, in der sich Funktionalität und Wohlbefinden nicht ausschließen, sondern gegenseitig stärken. Mit den beiden Musterzimmern wurde die Grundlage für das bevorstehende Rollout des Wahlleistungskonzeptes innerhalb der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist geschaffen. Das Konzept setzt neue Maßstäbe für die Gestaltung hochwertiger Gesundheitsräume und zeigt, wie sich Komfort, Aufenthaltsqualität und medizinische Versorgung auf hohem Niveau miteinander verbinden lassen.




Urheberrechte
Architektur: Sweco GmbH
Fotos: Eva Güledagi
Sprechen Sie mit uns über Ihr Projekt oder Anliegen
Ob erste Idee oder konkretes Projekt – wir beraten Sie persönlich, verbindlich und mit Blick fürs Ganze. Schreiben Sie uns. Wir freuen uns auf den Austausch.
Kontakt aufnehmenVon Menschen. Für Menschen.
Wenn Sie nach
Medienschiene
suchen, sind Sie bei Schyns
genau richtig!




































